Morita SAI60 Behandlungseinheit - Medical Design von f/p design

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Im November trifft sich die Medizintechnikbranche erneut in Düsseldorf. Eine Gelegenheit für f/p design, die Rolle des Medical Design im Produktentwicklungsprozess zu erläutern und neue Strategien vorzustellen. Laden Sie gerne die Broschüre mit Beispielen unserer Arbeit herunter.

Im folgenden Interview geht Fritz Frenkler zudem auf die wichtigsten Aspekte neuer Perspektiven, Aufgaben und Ansätze im Medical Design ein.

 

Medizintechnik von f/p design:

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 „Überzeugende Designergebnisse lassen sich nur durch engagierte und qualifizierte Teams erzielen.“

 

Prof. Fritz Frenkler, Professor für Industrial Design an der Technischen Universität München (TUM) und Geschäftsführer von f/p design mit Büros in München, Berlin und Kyoto, spricht über neue Aspekte der Entwicklung der Medizintechnik und die Rolle des Medical Design.

 

Wie wichtig sind KI und Robotik für die Zukunft der Medizintechnik?

 

fritz frenkler: Beide Entwicklungen bieten enorme Chancen für die Weiterentwicklung der Medizintechnik und der Medizin. Die oft angeführten Befürchtungen werden eine zunehmend untergeordnete Rolle spielen. Betrachtet man beispielsweise nur den manuellen Aspekt der Chirurgie, spielt es für den Chirurgen letztlich keine Rolle, ob er am Bildschirm oder im Operationssaal arbeitet. Einerseits arbeitet er mit seinem Team, andererseits bedient er ein digital gesteuertes Gerät. Die qualitative und psychische Belastung ist dabei wahrscheinlich geringer. Absolute Präzision lässt sich mit dem Einsatz von Robotik sicherlich leichter erreichen.

 

Die Digitalisierung erleichtert beispielsweise die Verwaltung und Archivierung von Daten sowie Röntgenunterlagen und entlastet damit Ärzte und medizinisches Personal. Das funktioniert besonders gut, wenn die Interfaces konsequent nutzerorientiert gestaltet sind. Ein intelligentes Interface Design stellt sicher, dass Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund Software und Geräte intuitiv bedienen und Daten korrekt archivieren können.

 

 

Eine besondere Herausforderung im Medical Design besteht darin, mindestens zwei Nutzergruppen im Blick zu behalten – Ärzte bzw. medizinisches Personal und Patienten. Müssen beide Gruppen noch stärker als bisher in die Entwicklung neuer Medizinprodukte einbezogen werden?

fritz frenkler: Natürlich. Wir bezeichnen das als partizipatives Design. Tatsächlich gibt es im Medical Design sogar vier Zielgruppen, die wir bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen berücksichtigen müssen: Ärzte, Assistenzpersonal, Patienten und inzwischen auch Angehörige. In den USA – und wahrscheinlich bald auch in Europa – wird zunehmend Wert auf umfassende Informationen zu Untersuchungen und den einzelnen Behandlungsschritten gelegt. Alles muss transparent und selbsterklärend sein.

 

Wir wissen, dass nur quantitative Erhebungen und qualitative Forschung dazu beitragen können, Medizintechnik für alle Anwender zu optimieren. Ohne einen wissenschaftlichen Ansatz, an dem Psychologen, Soziologen und auch Ethiker beteiligt sind, lässt sich heute kein modernes Medizinprodukt mehr entwickeln, das allen Anforderungen gerecht wird.

 

Lesen Sie das vollständige Interview, in dem Fritz Frenkler auch über die aktuelle internationale Marktsituation für Medizinprodukte, Effizienz und die Bedeutung interdisziplinärer Teams für den Produktentwicklungsprozess spricht.

 

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